LOK. Berlin - Zentrum für Existenzgründungen LOK.a.Motion

Jobbox – Servicecenter für Ausbildung, Beschäftigung und Existenzgründung

E-Mail Drucken PDF
Durchführende Organisation: 
(Jugend)LOK e.V.
Laufzeit des Projektes: 
07.2000 bis 12.2005
Lokaler Bezug: Friedrichshain-Kreuzberg
Förderung: Programm Soziale Stadt
Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE)
Inhalte:

Im 2. Halbjahr 1999 hatte sich auf Initiative des Quartiersmanagements Boxhagener Platz eine Arbeitsgruppe gebildet mit dem Ziel, ein gemeinsames Projekt zur infrastrukturellen Entwicklung des Boxhagener Kiezes zu initiieren.

Ausgehend von der vorwiegend jugendlichen Wohnbevölkerung und der relativ hohen Anzahl von Nicht-Erwerbstätigen im Gebiet Boxhagener Platz wurde die Einrichtung eines Servicecenters für Ausbildung, Beschäftigung und Existenzgründung Kernpunkt weiterer Überlegungen.
Die Arbeitsgruppe erarbeitete unter Federführung des Quartiersmanagements ein Konzept für das Servicecenter als one-stop-agency wo die unterschiedlichen Akteure über einen zentralen Zugang ihre speziellen Kompetenzen in Form von Beratung und Information für verschiedene Zielgruppen zur Verfügung stellen sollten.

Der LOK e.V. damals noch JugendLOK e.V. wurde mit der Organisation und Koordination der jobbox beauftragt.
Anfang 2000 startete der Verein im Quartier die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten. Als benötigte Größe wurden 200-250qm veranschlagt. In der Seumestrasse 7/8 bot sich mit drei zusammenhängenden Gewerbekomplexen im Erdgeschoss ein der Zielsetzung entsprechendes Objekt. Die nötigen Um- und Einbauten sollten bis zum geplanten Einzugstermin am 01.07.2000 abgeschlossen sein.
Im Juli 2000 wurde die jobbox zusammen mit den beteiligten Akteuren und Vertretern von Bezirks- und Arbeitsamt, der Senatsverwaltung und der Medien eröffnet.

Die Philosophie der jobbox war von Anfang an, kein statisches, fest gefügtes System zu schaffen. Den Beteiligten war klar, dass neue Angebote hinzukommen können, wenn sie in die Struktur der jobbox passen, dass andererseits aber auch Akteure die jobbox verlassen, wenn sie ihr Angebot nicht weiter realisieren können.
Das Angebotsspektrum war vielfältig: Gründungsbegleitung, Ausbildungs- und Arbeitsberatung für Jugendliche, Arbeitsvermittlung, Beratung im Rahmen der Verbundausbildung, Wirtschafts- und Ansiedlungsberatung, Beratungen im Bereich Internationaler Jugendaustausch, Sozial- und Bildungsberatung für Berufseinsteiger, Beratung zum Programm 501/301, Gründungsberatung Sozialer Unternehmen, Stelle statt Stütze, Bestandspflege, Schuldnerberatung, Zukunftswerkstätten, Bewerbungstraining, Fördermittelberatung und andere unregelmäßig stattfindende Aktivitäten.

Das Résumée aus 5 ½ Jahren jobbox ist, dass ein offensichtlicher Bedarf an Beratung unterschiedlicher Natur vorhanden ist, dass die Philosophie der jobbox, als "one-stop-agency" unterschiedliche Beratungsleistungen von unterschiedlichen Akteuren unter einem Dach zur Verfügung zu stellen, aufgegangen ist, dass die Idee der lokal ausgerichteten "one-stop-agency" und deren Realisierung als jobbox vorbildlich war für ähnliche Projekte (Service-Infotreff Wirtschaft und Arbeit, Servicezentrum Moabit West, Servicezentrum Beschäftigung und Qualifizierung am Wassertorplatz), dass auch auf bundesweiter Ebene im Rahmen des EQUAL-Programms das Thema "one-stop-shop" intensiv diskutiert wird und dass sich Netzwerkstrukturen bei Verfolgung eines gemeinsamen Ziels -wie es die jobbox vorgibt- verfestigen und ergänzen.

 

Erfolgreiche Gründer

Veranstaltungen

GIC-Projekt Fanbox

Sie sind hier: Home Projekte Durchgeführte Projekte Jobbox – Servicecenter für Ausbildung, Beschäftigung und Existenzgründung
Copyright © 2012 LOK. Berlin - Zentrum für Existenzgründungen LOK.a.Motion. Alle Rechte vorbehalten. Designed by ubus.net.